Buchvorstellung

im Katzenstüble

Das neue Buch "Gopfrid, Ignaz, fünf Mausekinder und der große Umzug" ist seit Samstag, 26. November 2011 erhältlich!

Dazu stellten die beiden Autoren Stefanie Heuft und Claudia Dieterle das Buch und diverse Nebenbei-Geschichten vor. Dabei waren am Samstag, 26. November 2011 im Katzenstüble vor allem auch alle Kinder, die ihre eigenen Bilder im gedruckten Werk bestaunen konnten.

 

Kinder zeichnen die Fasnet

Villingen-Schwenningen – Ganz druckfrisch ist das Fasnetsbuch „Gopfrid, Ignaz, fünf Mausekinder und der große Umzug“ seit dem Wochenende erhältlich und alle Kinder, die mit Zeichnungen zum Gelingen des Buches beigetragen haben, waren zur exklusiven Buchvorstellung im Katzenstüble eingeladen. Mit strahlenden Augen hörten sie Claudia Dieterle und Stefanie Heuft zu, die Bilder und kleine Häppchen aus dem Buch präsentierten.

 

Als Verstärkung war „Übersetzer“ Tobias Heuft mit von der Partie, der gekonnt den Part übernahm, das original Villingerisch zu präsentieren.

Stefanie Heuft hat eine wunderbar witzige Geschichte geschrieben, mit vielen Anekdoten und Lokalkolorit. Die Mäuse Gopfrid und Ignaz, bereits bekannt aus Band eins des Fasnetsbuches, bekommen Besuch von fünf Mäusekindern aus Münster in Westfalen, die mitsamt ihren Eltern nach Villingen reisen. Sie wollen die Fasnet erleben, haben aber gar keine Ahnung, was sie da erwartet. Stefanie Heuft hat tolle Einfälle, wie die Mäuse die Zeit überbrücken, bis der Umzug endlich anfängt und die Mäusekinder Horst und Malte haben sogar eine Staffelei mitgebracht: Sie wollen die Zünfte malen.

Diesen Part haben Jonas Wildpreth aus Villingen und Joey Riede aus Königsfeld-Neuhausen übernommen. Sie haben zahlreiche Zeichnungen zu dem Buch beigesteuert. „Joey hat jeden Tag gemalt und er ist so stolz“, freut sich die Mutter. Auch der achtjährige Jonas hat an manchen Tagen bis zu zehn Bilder gezeichnet. „Das war echt klasse, er war mit so viel Spaß dabei“, berichtet seine Mutter. Als dritte im Team hat Johanna Henschen die Rufe der verschiedenen Zünfte kreativ und einfallsreich gezeichnet. „Ich bin schon total stolz“, freut sich die Villingerin über ihre Beteiligung an dem Buch.

Aber Stefanie Heuft und Claudia Dieterle haben das Kunststück hinbekommen, die Zeichnungen aller Kinder die sich im Frühjahr an dem großen Malwettbewerb beteiligt haben, zu dem der SÜDKURIER aufgerufen hatte, im Buch zu integrieren. So war der Ansturm auf die Bücher am Samstag riesig, jedes Kind wollte ein Exemplar haben, natürlich mit Autogrammen der Autorin und der Zeichnerin.

Das Buch bietet einen wunderbaren Überblick über die Villinger Fasnet und stellt die unterschiedlichen Figuren mitsamt dem zugehörigen Ruf vor. Auch brauchen sich Leser, die in Villingerisch nicht so gewandt sind, keine Sorgen machen: Stefanie Heuft hat einen blau unterlegten hochdeutschen Text eingefügt. Beeindruckend sind die Bilder von Claudia Dieterle, vor allem die Wimmelbilder von der Umzugsaufstellung beim Amtsgericht, der Blick vom Münsterturm über Villingen und Szenen, wie sich der Umzug durch die Stadt schlängelt. Mit großer Beobachtungsgabe hat Claudia Dieterle typische Villinger Fasnetsdetails in ihre Bilder eingebaut: Da kurvt der auffällige rote Dixie durchs Bild, die Krawazi-Rämbler beeindrucken mit ihren auffälligen Kostümen und die Hexen treiben ihren Schabernack mit hübschen Mädchen.

Zum Schmunzeln sind die vielen Missverständnisse, die sich im Gespräch mit den völlig fasnetsunkundigen Mäusen auftun: So wartet ein Mäusekind auf einen Narro, der auf einem Roller durch die Stadt saust. In Münster weiß man natürlich nicht, dass Narros Rollen tragen. Auch die Vergleiche zwischen Villinger und Schwenninger Narro sind amüsant: „Das ist eine ganz andere Gattung. Diese hier tragen dünne Stöcke in den Händen und einen blauen Rand am Kragen“, kommentiert Mausekind Horst aufgeweckt den Hansel.

SÜDKURIER, 30.11.11  |  Claudia Hoffmann 

Joomla Business Templates by template joomla

© 2011 - 2018 | Gopfrid und Ignaz